LG an alle, die wissen, um was es geht. :-)
Also, wer's bis jetzt immer noch nicht gemerkt hat: Ich war beim Konzert von
Inzwischen ist das Highfield ja nun schon längst wieder Geschichte. Wollte ja schon seit 'ner Woche was darüber geschrieben haben, aber wie das immer so ist, wenig Zeit und der innere Schweinehund haben's immer wieder nach hinten verschoben.
Dabei verdient das Festival wirklich ein paar lobende Worte. Mich hat's dieses Jahr zum ersten Mal auf das wunderschöne Gelände von Hohenfelden gelockt und ich war (nein ich bin) total begeistert von dem, was ich in den drei Tagen erlebt habe. Als ich am Freitag anreiste, stand mein Zelt bereits inmitten einer Fangemeinde vorrangig aus der Ecke Naumburg und Leipzig. Meine Stößener Freundinnen Sandra, Steffi und Tia hatten sicherheitshalber schon ein Plätzchen gesichert und das Zelt gleich aufgebaut. Danke noch mal an Euch! Meine Lehre für's nächste Mal: Rechtzeitiges Erscheinen sichert gute Plätze und vor allem auch 'ne Eintrittskarte. Die werde ich beim nächsten Highfield doch schon rechtzeitig vorher kaufen.
Ja, am Freitag war schon alles zu spät: Restlos ausverkauft, auch die Resttickets. Zum Glück hatte meine Lieblingssandra am Donnerstag noch eine der letzten Karten für mich ergattert.
Das Wetter war nicht so toll, es hatte den ganzen Tag geregnet und erst am Nachmittag ließen die Schauer dann langsam nach. Das Gelände sah aus wie eine Schlammwüste,
Gummistiefel oder wenigstens Wanderschuhe waren sehr empfehlenswert. :-)
Naja, richtige Fans kann so ein bisschen Schlamm doch überhaupt nicht beeindrucken, oder?
The Subways waren die ersten, die wir erlebten.
Die Menge kam so langsam in Festivallaune und feierte sich, die Musik und
die Show auf der Bühne. Tocotronic folgten und nach einer kurzen Pause (man muss ja auch mal was essen und vor allem trinken) gab's am Abend noch die Sportfreunde Stiller,
Bloc Party und The Killers. Ich möchte keine Band total
hervorheben. Sie waren alle Klasse, bis auf eine Ausnahme: Bloc Party war ziemlich schwach, für mich DIE Enttäuschung aller drei Tage.
Der Samstag lief nach einer mehr oder weniger schlaflosen Nacht recht ruhig an, die Highlights gab's sowieso erst am Abend. Aber mal so die verschiedenen Stände auf dem Festivalgelände abklappern, gehört ja nun auch dazu. Das Wetter zeigte sich inzwischen wieder von der schöneren Seite, es trocknete langsam alles wieder ab. Spätestens bei The (International) Noise Conspiracy füllte sich das Festivalgelände zusehends. Flogging Molly
war für mich dann die Überraschung schlechthin. Mit feinster irischer
Rockmusik incl. vollem Geigen-Einsatz brachten sie die Bude zum Kochen. Kettcar und The Hives verstärkten den Zustand weiter und völlig den Rest gaben uns allen dann Die
Ärzte.
Bela, Farin und Rod, Ihr wart Spitze!
Am Sonntag war ich dann noch bei The Bones, Madsen, den Dropkick Murphys und den Beatsteaks am Start. Bei herrlichstem Sonnenschein zeigten die Party-People, dass die Feierlaune immer noch riesengroß war und die anstrengenden 2 Tage vorher einen richtigen Rocker nicht beeindrucken können.
Die Organisation der Veranstaltung war für mich sehr gut; ich konnte keine gravierenden Mängel erkennen. Dass es bei ca. 27.000 hartgesottenen Fans manchmal etwas "rustikal" zugeht, ist sicherlich normal. Aber alles lief total friedlich ab. Ob Männlein oder Weiblein, jung oder älter, alle feierten 3 Tage lang ausgelassen bei ihrer Lieblingsmusik. Ich habe viele "alte junge" Freunde getroffen und auch ein paar neue gefunden. :-)
Also ich bin im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei! Ihr auch?
Natürlich gibt's wie immer noch ein paar mehr Bilder in einem neuen Album.
Den Schlussakkord setzen die Musiker dann mit einem explosiven "Cocaine", um dann
ebenso schlicht von der Bühne zu gehen, wie sie gekommen sind. Der stürmische Beifall des Publikums bewirkte noch einen Titel als Zugabe, aber dann war endgültig Schluss. Das Ende eines tollen
Konzerts, zu dem man nur sagen kann:
die fleißige Hilfe bei der Vorbereitung, während der Party und
beim Aufräumen,
an D-Rolf, der den weiten Weg
aus Ulan-Bator nach Leipzig nicht gescheut hat, um uns was auf der Drehorgel zu spielen sowie an Familie Schramm vom "Restaurant & Café
Weiße Elster", die uns mit ganz leckeren Speisen verwöhnte.
Ihr wart einfach Spitze! Somit war's natürlich nichts mit
meiner Aufnahme in den Klub der Alten Säcke, denn diese Verwöhntherapie als Pascha im eigenen Harem hat mich glatt 20 Jahre jünger gemacht. Vielleicht nicht vom Aussehen, aber auf jeden Fall vom
Herzen her. Könnte sein, dass Ihr mich als Übungsleiter jetzt noch ein bisschen länger "ertragen" müsst! ;-) Und eins noch: Das war einfach viel zu gut, um nur ein einziges Mal aufgeführt zu
werden. Stelle mich gern immer wieder als Pascha zur Verfügung, lasse mich mit mit leckeren Weintrauben füttern, mir mit dem Palmenblatt frische Luft zu wedeln, rauche dabei ein bisschen
Wasserpfeife und lasse mich von Euren Hüftschwüngen meiner Sinne berauben! :-)Da würde meine Wahl wohl zuallererst auf die Lofoten und Vesteralen fallen.Wandern in den Bergen, Radfahren, Bootfahren, Paddeln, Walsafari, Angeln, Nyksund aufbauen und vieles mehr wäre dort denkbar. Mal sehen, was uns da noch so alles einfallen wird.
Oft gibt's Fragen zu den Kosten in Norwegen. Auch wenn ich dazu noch keine genauen Infos habe (der Schreck kommt sicher erst mit der Kreditkartenabrechnung) ;-), muss man Norwegen schon als recht teures Urlaubsland einstufen. Aber das wussten wir ja schon vorher. Überrascht hat uns, dass der Preis für Diesel höher ist als für Benzin. Und auch höher als in Deutschland. Wir haben zwischen 1,60€ und 1,90€ je Liter bezahlt. Es gibt (wie bei uns) verschiedene Märkte (u.a. z.. auch Lidl), in denen man relativ preisgünstig die Grundnahrungsmittel einkaufen kann. Im Durchschnitt ist alles etwas teurer als bei uns. Fleisch ist erheblich teurer, Alkohol fast unbezahlbar. Da wir aber weitestgehend auf Selbstversorgung eingestellt waren, hat uns das nicht so sehr berührt.Mit Englisch kommt man eigentlich fast überall gut zurecht, Deutsch wird seltener gesprochen. Außer in der Nähe von Großstädten ist der Verkehr deutlich weniger als in Deutschland; im Nordosten ist uns mal 20min lang kein Auto entgegengekommen und das am Tage!
Und: Blog sei Dank gab's immer mal auch ein frei zugängliches WLAN (an Tankstellen,Einkaufszentren, Campingplätzen), über das ich meine Berichterstattung abwickeln konnte.
Das Land selbst ist entlang unserer Fahrstrecke sehr flach und ohne große Abwechslungen gewesen.Eher was für Leute, die mal 2 Wochen Urlaub an einem einsamen See in aller Ruhe und gemeinsam mit vielen Mücken ;-) verbringen möchten.
Da sind wir ja eigentlich mehr "durch geflogen". Schweden ist sicherlich eine eigene Erkundungstour wert. Aber das, was wir dort gesehen haben, war auch sehr erlebnisreich. (Ich meine jetzt nicht nur die großen, blonden Schwedinnen!) Stockholm ist eine wunderschöne Stadt und hat sogar mir gefallen, obwohl ich sonst eher ein Stadtbesichtigungs-Muffel bin. Insgesamt gesehen kam mir aber alles schon eher "mitteleuropäisch" vor, die Wildheit der Natur wie in Norwegen war an unserer Fahrstrecke nicht so ausgeprägt.
Tanken ist auch hier recht preisintensiv, aber immer noch günstiger als in Norwegen. In Stockholm waren wir sogar ein paar mal in der Kneipe, ohne das letzte Hemd ausziehen zu müssen. Allerdings muss man schon etwas nach günstigeren Angeboten suchen. Aber das ist ja z.B. in Berlin auch nicht anders. Das gleiche trifft auf's Einkaufen zu, auch in Schweden gibt's preisgünstige Läden, wenn man weiß wo, oder zufällig drauf stößt (wie wir im Kreuzberg Stockholms lt. Definition von Rosi). :-)
Auf den Campingplätzen (wie übrigens auch in Finnland) gibt's fast überall auch 'ne Sauna, sogar auf der Fähre von Trelleborg nach Travemünde war eine. Camping, Hütten oder Wanderer-Unterkünfte sind eine gute Möglichkeit, auch im Herzen einer Großstadt wie Stockholm eine preisgünstige Unterbringung zu bekommen. Die WLAN's waren hier nur noch gegen Geld nutzbar, da hat dann doch schon der Kommerz gesiegt.
Das soll dann also meine Kurzzusammenfassung gewesen sein. Hoffe, dass ich zumindest die wichtigsten Fragen beantwortet habe, die mir bisher gestellt wurden. Wenn jemand noch was anderes wissen möchte, können wir das gern über Kommentare machen, sofern ich eine Antwort dazu geben kann.
Unterwegs kam uns an einem Wegweiser ganz spontan die Idee, dem Schloss Gripsholm noch einen kurzen Besuch abzustatten. Ein kleiner Umweg, der sich wirklich gelohnt hat. Ganz idyllisch liegt das Schloss am Ufer eines Sees,
eigentlich auf einer Insel, durch eine Zugbrücke mit
Alibifunktion vom Festland getrennt.
Alles strahlt totale Ruhe aus. Man kann das ganze Gelände des
Schlosses und den umliegenden Park kostenlos betreten.
Aus Zeitgründen besichtigten wir die Räume im Schloss nicht
und sahen uns nur noch die Schmalspurbahn an.
Diese ist so richtig uralt und das ganze Drumherum ist auch völlig auf historische Bahn getrimmt. Die Wagen sind teilweise zum Transport von Gegenständen, teilweise zum Personentransport in
verschiedenen Klassen (von 1 bis 3 bzw. offene Wagen) bestimmt. Der Schaffner rennt in historischer Uniform rum und die Dampflok sieht richtig niedlich aus.
Danach ging’s weiter durch „Elchland“. Man wird ja regelmäßig
gewarnt, dass man keinen Elch überfährt. ;-) Wir haben dann auch tatsächlich an der Straße 2 Elchkühe gesehen. Natürlich haben wir gewendet und sind noch mal zurück gefahren, aber sobald man
langsamer vorbei gefahren ist, sind die beiden gleich wieder im Gebüsch verschwunden. So ist uns leider kein Foto gelungen.
In Vaxjö übernachteten wir das letzte Mal in Schweden und fanden dort auf dem Campingplatz in der Rezeption auch ein paar Prospekte von 2 Elchparks. Der eine davon lag fast direkt an unserer
Strecke, so dass wir für den Freitagvormittag noch einen Besuch in Hamneda-Elinge einplanten. Während unserer 3 Wochen hatten wir einfach noch
nicht genug Elche gesehen.
Das war so genial dort! Es ist so ähnlich wie in Bayern auf einem Bauernhof, nur dass dort hinterm Zaun keine Kühe, sondern richtige Elche stehen. Am Eingang bekamen wir Birkenzweige zum Füttern
der Tiere in die Hand gedrückt und dann ging’s los. Unter anderen Elchen gibt’s dort auch Bruno
zu sehen, der in der Fernsehserie „Inga Lindström“ mitgespielt
hat. (Rosi kannte die Serie sogar!) ;-)
Die zwei Elchkälber haben wir nur gesehen, aber sie kamen noch nicht zum Zaun, um uns aus der Hand zu fressen.
Cilla Sjöhlin, die im dazugehörigen Souvenirshop u.a. selbst gefertigten Schmuck aus Elchgeweih anbietet, erklärte uns dann in sehr gutem Deutsch
einiges zum Thema Elch. War wirklich hochinteressant und nicht nur für mich als Jäger ein tolles Erlebnis.
Einige sind dabei vor Freude sogar zum Elch geworden!
Naja, für den elch-typischen Gesichtsausdruck muss Sabine wohl
noch etwas üben! ;-)
Ja, dann hieß es für uns so langsam Abschied nehmen von Skandinavien. 16:50Uhr kamen wir in Trelleborg am Fährhafen von TT-Line an.
Unsere Fährtickets lagen natürlich sorgfältig weggeräumt in Leipzig im Schrank ;-), aber das ist ja überhaupt kein Problem heutzutage. Am Abfertigungsschalter sagte uns eine freundliche
Schwedin, dass unsere für 23:00Uhr vorgesehene Fähre nach Rostock mindestens 2h Verspätung haben wird. Auf meine Frage, ob man das Ticket auf eine andere Fähre umbuchen kann, erhielt ich die
Antwort, dass wir mit der Fähre Robin Hood nach Travemünde fahren könnten. Mit 3 Klicks im Computer war unser Ticket umgebucht und
nach 5min standen wir schon mit dem Auto auf’m Schiff. 17:30Uhr legte die Fähre ab. Geht das einfach!
Geplante Ankunftszeit war 0:30Uhr, dass heißt, wir verbrachten den ganzen Abend auf dem Schiff und der Sonnenuntergang auf der Ostsee setzte noch mal einen schönen, symbolischen Schlusspunkt unter eine phantastische 3 Wochen-Tour, an die wir uns alle sicherlich ein Leben lang erinnern werden.
… sind doch keine Legende.
Nach einer weiteren längeren Tagesfahrt trafen wir in Stockholm ein, genau zur Rush hour. Hier spürt man sofort den Atem einer Großstadt. Nachdem wir 2 Wochen auf eher fast leeren Straßen dahin gefahren waren, tobte hier das Leben, und zwar nicht nur auf der Straße.
Ja, die tollen
schwedischen Blondinen gibt’s wirklich. Mit ausdrücklicher Genehmigung unserer Frauen durften wir Männer uns auch immer mal umschauen, wenn wieder so ein langbeiniges, blondes Exemplar unsere
Wege kreuzte. Nur fotografieren durften wir sie nicht! ;-) (Also fahrt mal schön selber nach Stockholm, es lohnt sich!)
Wir hatten uns für diese wunderschöne Stadt einen ganzen Tag eingeplant und das hat sich auch wirklich gelohnt. Bei strahlend blauem Himmel ging’s auf eine Stadtrundfahrt in einem Panoramabus, um möglichst viel von dieser City zu erfahren. Ich bin begeistert von den vielen alten Gebäuden, ehrwürdigen Palästen,
Inseln,
Brücken, Schiffen und vom pulsierenden Leben hier. Gamla Stan, die historische Altstadt hat einen geradezu umwerfenden Charme. Die vielen schmalen Gassen,
in fast jedem
Haus ein Laden oder eine Kneipe, der Königspalast,
Kirchen,
Museen und rundherum die Ostsee mit tausenden von Booten, Ausflugsdampfern, Segelschiffen
bis hin zu
riesigen Kreuzfahrtschiffen sind wirklich ein Erlebnis.
Auf dem Festland, in einem kleinen Park, war eine riesige Videoleinwand aufgebaut, auf der alle Spiele der EM gezeigt wurden und werden. Wir hatten aber bereits in der Gaststätte auf unserem Zeltplatz einen Tisch bestellt, um dort das Spiel gegen die Türkei zu schauen und entschieden uns deshalb, auf das Public Viewing zu verzichten. Die Reservierung war eine ausgezeichnete Idee, da wohl alle Deutschen auf dem Zeltplatz Fußball gucken wollten. Ein großer Teil konnte dann nur von draußen durch die Fenster schauen. Zum deutschen Zitterspiel gibt’s ja nur noch zu sagen, dass soviel Dusel allein wie heute wahrscheinlich im Endspiel nicht reichen wird. Auf jeden Fall können wir unsere Deutschland-Trikots auch am Sonntag noch mal anziehen!
Weitere Bilder von Stockholm sind in diesem Album zu sehen.
Der spannendste Teil unserer Fahrt ist nun leider vorbei. Aber auch auf unserer Heimfahrt finden wir immer wieder interessante Dinge. Wir müssen jetzt jeden Tag etwas größere Strecken fahren, damit wir pünktlich am Freitag an unserer Fähre in Trelleborg ankommen.
Für den Samstag hatten wir uns aber nur ‚ne kurze Strecke vorgenommen, weil wir etwas Nachholebedarf an Schlaf hatten.
Wir suchten uns einen Campingplatz in Karasjok aus, das ist die norwegische Hauptstadt der Samen, der Ureinwohner Lapplands.
Dort gab’s ein richtiges samisches Zelt mit offener Feuerstelle in der Mitte, rundherum Bänke, die mit Rentierfellen belegt waren,
damit man schon warm sitzt. Damit war klar, wo wir unser Abendbrot einnehmen.
Unsere
Gastgeber (Familienbetrieb) waren unwahrscheinlich freundlich. Da am Abend das Fußballspiel Niederlande-Russland übertragen wurde, hatten sie in einem Raum extra ‚ne Leinwand und einen Beamer
aufgebaut, damit die Gäste (vorwiegend Deutsche und Holländer) das Spiel verfolgen konnten. Dazu brachten sie Kaffee und Muffins für alle. Wirklich Spitze! Da die holländische Mannschaft
offensichtlich Angst hatte, im Endspiel auf Deutschland zu treffen, hat sie sicherheitshalber gleich erst mal gegen Russland verloren. Wäre doch
nicht nötig gewesen! ;-)
Am Sonntag ging’s dann weiter nach Finnland, wo wir bis zur Ostseestadt Tornio fuhren. Auf dem Zeltplatz dort gab’s gleich nach der Ankunft für uns erst mal einen Besuch in einer echten finnischen Sauna, übrigens gleich im Preis für den Platz enthalten.
Wie man sieht, hat’s nun endlich mit einem ordentlichen Fang geklappt!
Nur Profis
erkennen sofort das Preisschild auf der Rückseite der „Norsk Ørret“. Der immerwährende Streit mit Roland, der behauptet, das wäre ein Lachs, und mir (bin der Meinung, es ist ‚ne Forelle) konnte
auch in Finnland nicht entschieden werden. Jedenfalls hat das Tierchen wieder lecker geschmeckt.
Übrigens, wir haben sogar Finnisch gelernt, allerdings nur ein Wort. Dabei handelt es sich wohl um das wichtigste Wort des finnischen Sprachschatzes: Ittika
Auf deutsch: Mücke
Mann, haben uns die Biester zerbissen!
Die neue Woche bringt nun für uns längere Fahrten durch Schweden. Am Montag ging’s ca. 500km die Ostseeküste entlang gen Süden. Dabei
konnten wir aber auch wieder was sehr Interessantes entdecken: eine Sprungschanze an einem Ostseeort. Wir dachten erst, wir sind im falschen Film. Die Schanzenanlage führt am tiefsten Punkt des
Auslaufes unter einer Eisenbahnlinie durch, und das Ende des Auslaufes ist als Brücke über eine Straße gebaut. Verrückt!
Alle Bilder gibt's hier.
PS: Leider klappt's im Moment nicht mehr so regelmäßig mit Inernet-Zugang. Der Rest unserer Reise wird wohl dann erst später online beschrieben!
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Der Optimist erklärt, dass wir in der besten aller möglichen Welten leben, und der Pessimist fürchtet, dass dies wahr ist.
James Branch Cabell
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