Da würde meine Wahl wohl zuallererst auf die Lofoten und Vesteralen fallen.Wandern in den Bergen, Radfahren, Bootfahren, Paddeln, Walsafari, Angeln, Nyksund aufbauen und vieles mehr wäre dort denkbar. Mal sehen, was uns da noch so alles einfallen wird.
Oft gibt's Fragen zu den Kosten in Norwegen. Auch wenn ich dazu noch keine genauen Infos habe (der Schreck kommt sicher erst mit der Kreditkartenabrechnung) ;-), muss man Norwegen schon als recht teures Urlaubsland einstufen. Aber das wussten wir ja schon vorher. Überrascht hat uns, dass der Preis für Diesel höher ist als für Benzin. Und auch höher als in Deutschland. Wir haben zwischen 1,60€ und 1,90€ je Liter bezahlt. Es gibt (wie bei uns) verschiedene Märkte (u.a. z.. auch Lidl), in denen man relativ preisgünstig die Grundnahrungsmittel einkaufen kann. Im Durchschnitt ist alles etwas teurer als bei uns. Fleisch ist erheblich teurer, Alkohol fast unbezahlbar. Da wir aber weitestgehend auf Selbstversorgung eingestellt waren, hat uns das nicht so sehr berührt.Mit Englisch kommt man eigentlich fast überall gut zurecht, Deutsch wird seltener gesprochen. Außer in der Nähe von Großstädten ist der Verkehr deutlich weniger als in Deutschland; im Nordosten ist uns mal 20min lang kein Auto entgegengekommen und das am Tage!
Und: Blog sei Dank gab's immer mal auch ein frei zugängliches WLAN (an Tankstellen,Einkaufszentren, Campingplätzen), über das ich meine Berichterstattung abwickeln konnte.
Das Land selbst ist entlang unserer Fahrstrecke sehr flach und ohne große Abwechslungen gewesen.Eher was für Leute, die mal 2 Wochen Urlaub an einem einsamen See in aller Ruhe und gemeinsam mit vielen Mücken ;-) verbringen möchten.
Da sind wir ja eigentlich mehr "durch geflogen". Schweden ist sicherlich eine eigene Erkundungstour wert. Aber das, was wir dort gesehen haben, war auch sehr erlebnisreich. (Ich meine jetzt nicht nur die großen, blonden Schwedinnen!) Stockholm ist eine wunderschöne Stadt und hat sogar mir gefallen, obwohl ich sonst eher ein Stadtbesichtigungs-Muffel bin. Insgesamt gesehen kam mir aber alles schon eher "mitteleuropäisch" vor, die Wildheit der Natur wie in Norwegen war an unserer Fahrstrecke nicht so ausgeprägt.
Tanken ist auch hier recht preisintensiv, aber immer noch günstiger als in Norwegen. In Stockholm waren wir sogar ein paar mal in der Kneipe, ohne das letzte Hemd ausziehen zu müssen. Allerdings muss man schon etwas nach günstigeren Angeboten suchen. Aber das ist ja z.B. in Berlin auch nicht anders. Das gleiche trifft auf's Einkaufen zu, auch in Schweden gibt's preisgünstige Läden, wenn man weiß wo, oder zufällig drauf stößt (wie wir im Kreuzberg Stockholms lt. Definition von Rosi). :-)
Auf den Campingplätzen (wie übrigens auch in Finnland) gibt's fast überall auch 'ne Sauna, sogar auf der Fähre von Trelleborg nach Travemünde war eine. Camping, Hütten oder Wanderer-Unterkünfte sind eine gute Möglichkeit, auch im Herzen einer Großstadt wie Stockholm eine preisgünstige Unterbringung zu bekommen. Die WLAN's waren hier nur noch gegen Geld nutzbar, da hat dann doch schon der Kommerz gesiegt.
Das soll dann also meine Kurzzusammenfassung gewesen sein. Hoffe, dass ich zumindest die wichtigsten Fragen beantwortet habe, die mir bisher gestellt wurden. Wenn jemand noch was anderes wissen möchte, können wir das gern über Kommentare machen, sofern ich eine Antwort dazu geben kann.
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Der Optimist erklärt, dass wir in der besten aller möglichen Welten leben, und der Pessimist fürchtet, dass dies wahr ist.
James Branch Cabell
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