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Party

Donnerstag, 14. mai 2009
Am Dienstagabend 22:00Uhr wusste ich noch nicht, was am Mittwoch auf mich zu kommen sollte...

Ein Zug rast mit voller Geschwindigkeit durch die Nacht. Der Heizer wirft eine Schippe Kohlen nach der anderen in den überhitzten Kessel der Dampflok mit der Nummer 666. Immer schneller wird die Fahrt, die Nieten fliegen aus dem Kessel und plötzlich endet die Fahrt an einem Prellbock mit einer gigantischen Explosion.
Thunder überall, die Hölle bricht mit brachialer Gewalt über mich herein. Thunderstruck ohne Ende, Tausende Teufel freuen sich über explosives TNT. Die  hells bells erklingen, der Leibhaftige erscheint mit schwefeligen Rauchschwaden aus dem sich öffnendem Boden und irgendwann sind alle auf dem Highway to hell.

Also, wer's bis jetzt immer noch nicht gemerkt hat: Ich war beim Konzert von

Ein bisschen traurig war ich schon, dass es unmöglich war, im Vorverkauf eine Karte für das Konzert in Leipzig zu bekommen. Neidisch auf meinen Chef, an den seine Verwandschaft beim Kartenerwerb gedacht hatte. Mein Entschluss stand fest: Wenigstens mit dem Fahrrad zum Stadion und dann das, was über den Schüsselrand schwappt, mitnehmen. Oder vielleicht doch noch irgendjemandem eine Karte zu einem erschwinglichne Preis abgaunern.
Also setzte ich mich am Dienstagabend 22:30Uhr vor den Rechner, um die Anfangszeit des Konzerts raus zu kriegen. EIN Ergebnis einer großen, bekannten Suchmaschine fiel mir sofort in's Auge: Da wollte jemand 'ne Karte verkaufen! Eine einzelne: schon mal gut. Auf 'ner völlig unbekannten Seite: noch besser. Handynummer auch dabei: phantastisch!
Naja, ich dachte mir: Mal 'ne SMS hinschicken, kann ja nichts schaden. Gesagt, getan, vergessen. Nach ein paar Minuten klingelt plötzlich mein Telefon und da fragt mich doch glatt der Typ, ob ich die Karte immer noch haben will. Und wie ich wollte! Ich nahm eine morgendliche Fahrt durch den Berufsverkehr von Leipzig in Kauf und um 8:15Uhr hielt ich meine Karte in der Hand. Danke noch mal an den Verkäufer, der nicht reich werden wollte, sondern fairer Weise nur den aufgedruckten Betrag haben wollte.

Den ganzen Tag auf der Arbeit schon in Hochstimmung, pünktlich Feierabend und dann schnell ab in's Stadion.
So viele Teufel mit leuchtenden oder blinkenden Hörnern habe ich noch nie auf einen Haufen gesehen! Schwarze T-Shirts, blaue Jeans waren die bestimmenden Farben im weiten Rund. Die 2 Vorgruppen wurden als notwendiges Übel mitgenommen, obwohl beide ganz ordentlich Rockmusik hinlegten.
Kurz vor 21:00Uhr brach dann die Hölle über dem ausverkauften Leipziger Stadion los. Rockmusik vom Feinsten, harte Riffs, knackige Beats, tolle Bühnen- und Lichtshow, und dann dazu diese Stimme: Knapp 2 Stunden lang gaben die Jungs auf der Bühne alles, um den Abend für alle Anwesenden zu einem Wahnsinns-Erlebnis werden zu lassen. Was ihnen auch voll gelungen ist. Es war einfach ein mega-hammer-geiles Konzert.

Bilder gibt's (vielleicht) irgendwann später ...
von Etzelmania
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Montag, 20. april 2009
Lange hat sich hier nichts mehr getan! War vielleicht ein bisschen Faulheit oder auch ein Mangel an Anlässen.
Aber am Mittwoch hatte ich ein ganz tolles Erlebnis, über das ich auf jeden Fall was schreiben möchte.

Ich habe nämlich eines meiner Geburtstagsgeschenke eingelöst: den Gutschein für eine Whiskey-Verkostung im Gourmetage Leipzig, den ich von meinen lieben Volleyballerinnen bekommen habe.

Mädels, danke noch mal! Das war einfach ein Genuss!

Ich war ja ziemlich gespannt auf das, was mich dort erwarten würde. Leider fand sich niemand, der mich zur Verkostung begleiten wollte. Also fuhr ich allein (nicht mit dem Auto, sondern ganz vorbildlich mit der Bahn) in die immer schöner werdende Innenstadt von Leipzig, bummelte noch durch ein paar (Männer-)Läden (Saturn, Conrad), um mich mit ca. 25 anderen Whiskey-Freunden und -Freundinnen gegen 20:30Uhr im Gourmetage einzufinden.
Alle wurden mit einem Glas einer in Whiskey eingelegten exotischen Frucht, aufgefüllt mit Prosecco, empfangen. Die Tische waren edel eingedeckt und für jeden standen bereits 5 Gläser feinster Scotch, abgedeckt mit einem kleinen Glasschälchen, bereit. Das Thema des Abend waren die leckeren Whiskeys der weltweit zweitgrößten Whiskey-Brennerei: The Glenlivet

Moderiert wurde der Abend von einem absoluten Spezialisten: Bernhard Schäfer. Er fütterte uns mit vielen Informationen über Glenlivet, die Whiskey-Herstellung und würzte das Ganze sehr unterhaltsam mit Anekdoten aus seinem Leben als Spirituosen-Verkoster.
Los ging's dann mit einem 12-jährigen Glenlivet, im "Aroma eine spielerische Verflechtung sommerlich-blumiger Noten mit einem sinnlichen Hauch exotischer Früchte (kandierte Ananas), abgerundet mit Vanille und nussigen Aromen, im Geschmack blumige Noten von frischem Honig, einem seidig-weichem Bouquet mit Anklängen von Vanillesirup und im Nachklang lang anhaltend, mild und frisch, in Erinnerung bleibend durch den Geschmack von Haselnüssen, Marzipan und der leichten Würze frischgeriebenen Ingwers". (Das habe ich mir nicht freiwillig gemerkt!)
Ok, die Beschreibung des 15-jährigen, des 18-jährigen, des 21-jährigen sowie des Nàdurra erspare ich den Lesern, die bis hierhin durchgehalten haben. Jeder für sich war ein Genuss, die Abstammung aus einer Brennerei war zwar zu spüren und trotzdem schmeckte jeder anders. Ich fand den 18- und den 21-jährigen sowie den Nàdurra (weit über 50 Umdrehungen) am leckersten.

Wer jetzt denkt, da geht der dahin, schüttet sich 5 Gläser Whiskey in die Rübe, ist begeistert und das war's dann, denkt völlig daneben. Zwischen jedem Jahrgang gab's feinste Leckereien aus der Küche des Hause, also 6 Gänge, die ich mir leider nicht alle gemerkt habe. Das ging los mit einer feinen Suppe mit einer gegrillten Riesengarnele, weiter ging's mit einer mit Balsamiko-Creme gefüllten Feige, es folgten Lammfiletsteak, Crepe mit Apfelmus und Entenstopfleber sowie mit Schokolade überzogene Früchte. Dazu gab's den ganzen Abend über verschiedene Brotsorten und genügend Wasser, um den Gaumen auf den jeweils nächsten Glenlivet vorzubereiten.

Ganz zum Schluss kam dann der 25-Jährige auf den Tisch, der den Höhepunkt des Abends darstellen sollte. Den meisten ging's wie mir: Ein Qualitätssprung, der den Flaschenpreis von über 230€ rechtfertigen würde, war nicht heraus zu schmecken. Selbst wenn man die 10% Rabatt, die es bei einem Kauf an diesem Abend gegeben hätte, noch abgezogen hätte, wäre es das für mich nicht wert gewesen. Aber vielleicht gehört mir trotzdem bald 'ne Flasche von dem 25 Jahre alten Getränk: am Gewinnspiel habe ich mich natürlich beteiligt. Die Chancen stehen viel besser als für den Jackpot im Lotto!

Ich saß übrigens mit zwei Männern so etwa in meinem Alter an einem 4-er Tisch. Dass die Bedienung die übrig geblieben 5 Gläser Whiskey nicht wieder abzuräumen brauchte, hätte ich wohl sicherlich nicht unbedingt erwähnen müssen ...

Fazit: Ich kann's jedem nur empfehlen, der gern mal einen Whiskey genießt, mal ein paar Euro für so einen Abend im Gourmetage Leipzig zu investieren. Dieses Erlebnis war jeden Cent wert!
(Bilder gibt's keine; ich war froh, dass ich auf dem Heimweg nicht auch noch auf einen Fotoapparat aufpassen musste, denn ich hatte ihn gleich zuhause gelassen.)
Achso, mein Wunsch nach einem Urlaub in Schottland wird immer größer...
von Etzelmania
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Dienstag, 26. august 2008

Inzwischen ist das Highfield ja nun schon längst wieder Geschichte. Wollte ja schon seit 'ner Woche was darüber geschrieben haben, aber wie das immer so ist, wenig Zeit und der innere Schweinehund haben's immer wieder nach hinten verschoben.

Dabei verdient das Festival wirklich ein paar lobende Worte. Mich hat's dieses Jahr zum ersten Mal auf das wunderschöne Gelände von Hohenfelden gelockt und ich war (nein ich bin) total begeistert von dem, was ich in den drei Tagen erlebt habe. Als ich am Freitag anreiste, stand mein Zelt bereits inmitten einer Fangemeinde vorrangig aus der Ecke Naumburg und Leipzig. Meine Stößener Freundinnen Sandra, Steffi und Tia hatten sicherheitshalber schon ein Plätzchen gesichert und das Zelt gleich aufgebaut. Danke noch mal an Euch! Meine Lehre für's nächste Mal: Rechtzeitiges Erscheinen sichert gute Plätze und vor allem auch 'ne Eintrittskarte. Die werde ich beim nächsten Highfield doch schon rechtzeitig vorher kaufen.

Ja, am Freitag war schon alles zu spät: Restlos ausverkauft, auch die Resttickets. Zum Glück hatte meine Lieblingssandra am Donnerstag noch eine der letzten Karten für mich ergattert.

Das Wetter war nicht so toll, es hatte den ganzen Tag geregnet und erst am Nachmittag ließen die Schauer dann langsam nach. Das Gelände sah aus wie eine Schlammwüste,

Gummistiefel oder wenigstens Wanderschuhe waren sehr empfehlenswert. :-)

Naja, richtige Fans kann so ein bisschen Schlamm doch überhaupt nicht beeindrucken, oder?


The Subways waren die ersten, die wir erlebten.

Die Menge kam so langsam in Festivallaune und feierte sich, die Musik und die Show auf der Bühne. Tocotronic folgten und nach einer kurzen Pause (man muss ja auch mal was essen und vor allem trinken) gab's am Abend noch die Sportfreunde Stiller,

Bloc Party und The Killers. Ich möchte keine Band total hervorheben. Sie waren alle Klasse, bis auf eine Ausnahme: Bloc Party war ziemlich schwach, für mich DIE Enttäuschung aller drei Tage. 

Der Samstag lief nach einer mehr oder weniger schlaflosen Nacht recht ruhig an, die Highlights gab's sowieso erst am Abend. Aber mal so die verschiedenen Stände auf dem Festivalgelände abklappern, gehört ja nun auch dazu. Das Wetter zeigte sich inzwischen wieder von der schöneren Seite, es trocknete langsam alles wieder ab. Spätestens bei The (International) Noise Conspiracy füllte sich das Festivalgelände zusehends. Flogging Molly

war für mich dann die Überraschung schlechthin. Mit feinster irischer Rockmusik incl. vollem Geigen-Einsatz brachten sie die Bude zum Kochen. Kettcar und The Hives verstärkten den Zustand weiter und völlig den Rest gaben uns allen dann Die Ärzte.

Bela, Farin und Rod, Ihr wart Spitze!

Am Sonntag war ich dann noch bei The Bones, Madsen, den Dropkick Murphys und den Beatsteaks am Start. Bei herrlichstem Sonnenschein zeigten die Party-People, dass die Feierlaune immer noch riesengroß war und die anstrengenden 2 Tage vorher einen richtigen Rocker nicht beeindrucken können.

Die Organisation der Veranstaltung war für mich sehr gut; ich konnte keine gravierenden Mängel erkennen. Dass es bei ca. 27.000 hartgesottenen Fans manchmal etwas "rustikal" zugeht, ist sicherlich normal. Aber alles lief total friedlich ab. Ob Männlein oder Weiblein, jung oder älter, alle feierten 3 Tage lang ausgelassen bei ihrer Lieblingsmusik. Ich habe viele "alte junge" Freunde getroffen und auch ein paar neue gefunden. :-)

Also ich bin im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei! Ihr auch?

Natürlich gibt's wie immer noch ein paar mehr Bilder in einem neuen Album.

von Etzelmania
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Mittwoch, 13. august 2008
Ein Abend mit einem besonderen Erlebnis sollte uns heute bevorstehen. Pünktlich versammelten sich Fans aus allen Ecken Deutschlands in der Arena Leipzig.
Ca. 10m vor uns die Bühne, ohne großen Schnick-Schnack, schlicht und auf's Wesentliche reduziert. Davor tausende Leute aller Altersgruppen mit erwartungsvollen Gesichtern und schon lange vor Konzertbeginn durchgeschwitzten T-Shirts bei gefühlten 60°C und 98% Luftfeuchtigkeit. Alle freuen sich auf DEN Gitarristen schlechthin.
Als die Show beginnt, tauchen ohne großes Theater die Haupakteure auf der Bühne auf.
Der spindeldürre Pianist, im quergestreiften Pullover, damit man ihn erst mal optisch überhaupt wahrnimmt;
Ein Bassist, der sich, wie sich das so gehört, immer vornehm im Hintergrund hält und trotzdem akustisch immer präsent ist;
Der Schlagzeuger, bei dem man nicht nur wegen seiner 20 kg zuviel vermutet, dass sein Arbeitsgerät den ersten Titel kaum überleben wird;
Ein Gitarrist, der die Gitarre mit links bedient, ihr ebenso große Töne zu entlocken vermag wie der große Meister und wohl als Härtetest für noch heißere Konzerte mit Schal auf der Bühne erscheint;
Zwei Backgroundsängerinnen, deren voluminöser Klangkörper schon vor dem ersten Ton vermuten ließ, das auch von der linken Seite der Bühne Großes zu erwarten ist.
Alle bereit dafür, mit ihren Instrumenten und Stimmen den musikalischen Intentionen ihres Chefs zu folgen, ihnen Tiefe zu verleihen und den Klangteppich für sein einzigartiges Gitarrenspiel zu bereiten.
Ebenso bereit das Publikum, DEN Mann zu begrüßen, der als einer der Größten  der Musikgeschichte gilt, der Altmeister des Blues und des Rock'n Roll
Mister Hoochie-Coochie-Man "Slowhand" Eric Clapton!

Wie die meisten seiner Zuhörer in Jeans und einem kurzärmligen Hemd steht er mit den ersten Takten im Mittelpunkt des Geschehen und drückt mit seine typischen Gitarrenklängen der Veranstaltung seinen Stempel auf.
Ohne große Pausen folgt ein Hit auf den anderen, wechselt sich Blues vom Feinsten mit kraftvoller Rockmusik ab, stehen fette Beats neben leisen Tönen.
Keine Ahnung, warum Eric Clapton "Slowhand" genannt wird. Seine Finger entlocken dem Instrument perfekte Klänge in teilweise unglaublicher Geschwindigkeit. Wahrscheinlich liegt's eher an der Leichtigkeit, mit der er die Gitarre handhabt; die Töne fließen geradezu aus seinen Händen.
Die große Show gibt's bei Clapton nur musikalisch. Er rennt nicht wie Mick Jagger von einer Seite der Bühne zu anderen, es gibt keinen "Wall of death" wie bei den Ärzten, keine verrückten Konstruktionen auf der Bühne wie bei anderen Bands. Die Show ist sein Spiel, der Umgang mit seiner Gitarre, schlicht abgerundet mit wenigen optischen Effekten.
Auch seine Mitstreiter bekommen während des Konzerts die Gelegenheit, ihre Klasse zu beweisen. Der  Keyboarder holt bei seinen Soli alles aus dem Piano raus, was man sich wünscht und der Gitarrist liefert sich beim Bottle-Necken ein Duell mit dem Meister.
Als dann irgendwann "You're wonderful tonight" erklingt, wischen sich einige Besucher nicht nur den Schweiß aus dem Gesicht. Die gefühlvolle Ballade, die Gitarre gepaart mit Claptons einfühlsamer Stimme, geht so unter die Haut, dass diese sich schlagartig in Gänsehaut verwandelt.
Den Schlussakkord setzen die Musiker dann mit einem explosiven "Cocaine", um dann ebenso schlicht von der Bühne zu gehen, wie sie gekommen sind. Der stürmische Beifall des Publikums bewirkte noch einen Titel als Zugabe, aber dann war endgültig Schluss. Das Ende eines tollen Konzerts, zu dem man nur sagen kann:
Thank you very much, Mister Slowhand: You were wonderful tonight!
Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass als Vorband Jakob Dylan auf der Bühne stand. Keine zufällige Namensgleichheit mit Bob Dylan, es war wirklich sein Sohn. Seine etwas ruhigeren Songs, die den Einfluss des Vaters durchaus spüren ließen, stimmten das Publikum sehr gut auf das folgende Feuerwerk des Blues und Rock ein.
von Etzelmania
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Dienstag, 15. juli 2008
Am Samstag war's nun wirklich so weit: Meine Aufnahme in den Klub der Alten Säcke war geplant und scheiterte kläglich. ;-)
Wie's dazu kam? Seht selbst.

Ein Geburtstag ist für mich noch nie der Grund gewesen, in eine Sinnkrise zu verfallen oder mir große Gedanken über mein bisheriges Leben zu machen. Viel lieber möchte ich diesen Tag mit den Menschen verbringen, die ich am liebsten mag. Dem Anlass angemessen waren genau 50 Gäste in's Bootshaus des Akademischen Rudervereins zu Leipzig gekommen, um mit mir 'ne tierische Party abzuziehen.
Hey Leute: Ein ganz großes Dankeschön noch mal an alle, die gekommen sind, für die vielen schönen Geschenke,
die fleißige Hilfe bei der Vorbereitung, während der Party und beim Aufräumen,

die tolle Stimmung, die Ihr beim Tanzen und mit Euren Klasse-Beiträgen in den Saal gebracht habt.
 
Ihr habt mir einen wunderschönen Abend und eine tolle Nacht bereitet, die ich nie vergessen werde.
Danke auch an DJ Ralph, der die Bude zum Kochen brachte,
an D-Rolf, der den weiten Weg aus Ulan-Bator nach Leipzig nicht gescheut hat, um uns was auf der Drehorgel zu spielen sowie an Familie Schramm vom  "Restaurant & Café Weiße Elster", die uns mit ganz leckeren Speisen verwöhnte.
Aber die größte Überraschung ist auf jeden Fall meinen Volleyball-Mädels gelungen: Ein halbes Jahr lang haben sie sich heimlich und unbemerkt auf diesen Tag vorbereitet und mit einem Bauchtanz allererster Güte mein Herz höher schlagen lassen.
Ihr wart einfach Spitze! Somit war's natürlich nichts mit meiner Aufnahme in den Klub der Alten Säcke, denn diese Verwöhntherapie als Pascha im eigenen Harem hat mich glatt 20 Jahre jünger gemacht. Vielleicht nicht vom Aussehen, aber auf jeden Fall vom Herzen her. Könnte sein, dass Ihr mich als Übungsleiter jetzt noch ein bisschen länger "ertragen" müsst! ;-) Und eins noch: Das war einfach viel zu gut, um nur ein einziges Mal aufgeführt zu werden. Stelle mich gern immer wieder als Pascha zur Verfügung, lasse mich mit mit leckeren Weintrauben füttern, mir mit dem Palmenblatt frische Luft zu wedeln, rauche dabei ein bisschen Wasserpfeife und lasse mich von Euren Hüftschwüngen meiner Sinne berauben! :-)

Leider konnte ich natürlich nicht den ganzen Abend selbst fotografieren oder filmen. Aber ich hoffe, dass ich von allen, die das getan haben, bald ein paar schöne Bilder oder Videos bekomme, die mich und Euch an diese wilde Party erinnern werden.
Eine kleine Auswahl meiner eigenen Fotos habe ich in dieses Album gestellt. Damit Ihr einen Eindruck davon habt, wie die Fete abging, BEVOR die Polizei (die beiden haben mir auch ganz nett zum Geburtstag gratuliert) aufkreuzte, hier noch ein kleines Video:


von Etzelmania
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Dienstag, 13. mai 2008
... es kann kommen, wer will,
doch weil man unsre Parties kennt,
kommen meist nicht viel.

Ist dann doch nur 'n Scherz, das trifft für uns SO selbstverständlich nicht zu. Natürlich kam auch das Feiern in Niederschlag nicht zu kurz. Ist eben ein wichtiger Bestandteil des Lebens eines Freizeitvolleyballers.
Wenn wir nicht gerade was Sportliches gemacht haben oder im Tiefschlaf versunken waren,

haben wir natürlich nicht gerade enthaltsam gelebt. Leckere Steaks und Bratwürste lagen auf dem Grill, selbstgemachtes Tzaziki, Gemüse und frisches Brot gehörten ebenso dazu wie verschiedene alkoholfreie Getränke, wie man zweifellos auf den ersten Blick erkennen kann. ;-)
Auch unsere Freunde aus Mildenau, die am Samstagabend bei uns zu Gast waren, haben sich bestimmt köstlich amüsiert.
Dass auch die Jugend aus Mildenau nicht fehlte, hat uns ganz besonders gefreut, auch wenn es hier so aussieht, als wären sie so richtig darüber erschrocken, wohin sie hier geraten sind.
Das Lagerfeuer gab's erst am Sonntagabend. Angesichts der doch recht kühlen Nachttemperaturen von ca. 5°C hätte uns diese Idee allerdings auch schon eher kommen können.
Nicht zu vergessen die "schweinischen Lieder zur Laute", die am späten Abend noch erklangen.
Ok, der Eindruck täuscht hier ein bisschen, Inge hat in den Pausen die Gitarre nur gehalten, aber selbst noch nicht gespielt.
 Wie das Ganze in etwa endete, seht Ihr hier auf diesem kleinen Video:
Achso, für die Insider unter den Lesern:
Es gab diesmal niemanden, der um Mitternacht auf den Gleisen seine Pille suchte, gegen 3Uhr in allen Zimmern Panzer verkaufen wollte, bis um 5Uhr lautstark Skat spielte oder früh um 8Uhr mit Topfdeckeln klapperte. Das sollte doch vielleicht auch für Euch der Anlass sein, im nächsten Jahr mal wieder mit zu kommen, oder? ;-) Ob allerdings Inge wieder mitkommen darf, die am frühen Morgen auf den Küchenbodenfliesen sehr geräuschvoll mit Flaschen spielte, steht noch nicht ganz fest. ;-)
Die restlichen Partybilder findet Ihr natürlich auch in einem Album. Die Ihr dort noch vermisst, gibt's dann auf Wunsch mal auf einer CD.
An diese Stelle gehört auf jeden Fall noch ein ganz, ganz herzliches Dankeschön an Inge und Horst, die zweifellos den Hauptanteil daran hatten, dass dieses "anstrengend erholsame" Wochenende uns noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.  Wir freuen uns schon ganz sehr auf' s nächste Jahr.



von Etzelmania
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Freitag, 9. mai 2008
Bevor ich Euch allen einzeln 'ne mail schreibe, wünsche ich Euch auf diesem Weg ein wunderschönes, sonniges, erholsames Pfingstfest, insbesondere
- Gute Fahrt und einen schönen Urlaub in Kroatien für Simone und Harald;
- viel Spaß beim Joggen, Inlinerfahren, Volleyballspielen oder anderen Sportarten für alle Sportler;
- D-Rolf einen guten Start nach Peking
- allen, die 'ne wilde Party geplant haben, großen Durst und Heißhunger auf leckere Sachen.

Wir werden wieder nach Niederschlag fahren und es uns dort so richtig gut gehen lassen. 3 Tage Party, unterbrochen mit etwas Volleyballspielen und Wandern. Der Wetterbericht sagt Traumwetter voraus, also:

Macht was draus und seid lieb zueinander!
von Etzelmania
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Donnerstag, 1. mai 2008
Wünsch Euch allen zwei wunderschöne Feiertage, nämlich Himmelfahrt und Tag der Arbeit. Trinkt nicht so viel und bleibt anständig!
LG von Hansi
von Etzelmania
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Sonntag, 6. april 2008
Bin leider gestern nicht dazu gekommen, was über den Freitgagabend zu schreiben.
Die Fete im Pferdestall war wirklich super gelungen. Wie angekündigt, waren außer Simone und Harald und uns Silke und Lutz sowie 6 Bekannte von den zweien mit dabei. Wir hatten eine wunderschöne große Tafel für uns, die nur einen Nachteil hatte: Man konnte sich mit denen, die am anderen Ende des Tisches saßen, nur schwer unterhalten.
Es war derselbe DJ wie beim letzten Mal da, Ralf Behrenz. Diesmal hatte er die Musikauswahl noch wesentlich besser im Griff als bei der letzten Party. Es war wirklich für jeden Geschmack was dabei, von Schlager über Disko-Hits bis hin zu gutem Rock.
Nachdem wir uns mit einem leckeren Essen für's Tanzen gestärkt hatten, ging's auch gleich auf die Tanzfläche. Dass man sich, wie früher vielleicht mal, erst mit ein paar alkoholhaltigen Getränken in Stimmung bringen muss, ist ja in dem Alter, in dem man auf Ü-30-Parties geht, wohl nicht mehr nötig.
Da der DJ- für jeden Musikgeschmack was auf Lager hatte, konnte man getrost auch immer mal eine Pause einlegen und nach ein paar Titeln "musste" man einfach wieder auf die Tanzfläche. Am schönsten war es, als alle Frauen beim Ertönen vom unsäglichen Dragostea Din Tei aufsprangen und unbedingt tanzen wollten, was ein normalentwickelter Mann unseres Alters nun überhaupt nicht verstehen kann. Naja, sind die Frauen eben allein auf der Tanzfläche verschwunden und wir Männer konnten einen Racheplan schmieden. :-) Wie erwartet, dauerte es nur wenige Minuten, bis sie geschlossen wieder anrückten, weil der DJ wieder mal einen break im sound hatte. Und dann hatten wir Männer die Aufmerksamkeit des ganzen Lokals: Als sich die Mädels (bissige Bemerkung von Silke: "Jetzt könnt ihr ja tanzen!") wieder gesetzt hatten, sind wir Männer aufgestanden und haben allein getanzt. Da waren sie wohl erst mal etwas sprachlos ! :-)
Da die aktiven Volleyballer unter uns am Samstag wieder ein Punktspiel hatten, sind die meisten so kurz nach Mitternacht gegangen. HaSi's und wir haben den Heimvorteil ausgenutzt und sind dann fast als letzte nach Hause gegangen. Sind ja nur ein paar Minuten Fußweg für uns.
Übrigens: Auch das Rauchverbot wurde von allen akzeptiert.
Es war ein toller Abend. Besten Dank an des Team vom Pferdestall, die wie immer unter Beweis gestellt haben, dass sie wohl jede Veranstaltung erfolgreich organisieren und durchführen können. Egal, ob Silberhochzeit, Jugendweihe oder Geburtstagsparty. Kann man nur empfehlen! Wenn man sieht, dass die Bedienkräfte beim Gläserspülen und Trocknen hinter der Theke mittanzen, weiß man: Hier ist ein TEAM am Werk, das Spaß an seiner Arbeit hat!
Wir freuen uns jedenfalls schon auf die nächste Party und werden sicher wieder dabei sein.
von Etzelmania
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Freitag, 4. april 2008
Nachdem wir nun knapp diese Altersgrenze überschritten haben und meistens keinen Ausweis mehr vorzeigen brauchen, der das Überschreiten der Grenze belegt, gehen wir immer mal zu einer gleichnamigen Party, die ja in letzter Zeit an jeder Ecke stattfinden.
Heute lädt der Pferdestall in Rückmarsdorf wieder mal zur Ü30-Party ein. Wir haben schon den größten Tisch im Saal für uns reserviert. 12 tanzwütige Männlein und Weiblein werden wir sein und den Laden kräftig aufmischen. Wir waren vor einiger Zeit schon mal dort und an der Tatsache, dass wir heute wieder gehen, kann man unschwer erkennen:

Es hat uns gefallen!

Mal abgesehen vom doch recht moderaten Eintrittspreis, in dem sogar noch ein Begrüßungsdrink enthalten ist, war beim letzten Mal richtig Stimmung angesagt. Der DJ spielte anfangs Musik für alle Altersgruppen, aber da man sich auch Titel wünschen konnte (und die auch gespielt wurden), merkte er sehr schnell, dass etwas
rockigere Musik beim Publikum wesentlich besser ankam. Bin mal gespannt, wie die Party heute abgeht und ob sich der DJ auch an's Rauchverbot hält. ;-)
Was ich auf jeden Fall noch erwähnen möchte, ist die Bedienung. Die Mädels dort waren super gut drauf und tanzten beim Gläser abtrocknen auch hinter der Theke 
mit. Beim letzten Mal waren wir 8 Leute, heute 12 und beim nächsten Mal? Also, wenn jemand Lust verspürt, bitte 
melden! Irgendwann machen wir die Party im Pferdestall dann nur für uns!

 
von Etzelmania
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